Peter Blickenstorfer aus Horgen ZH hat seine Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt. Lesen Sie seine Erfahrungen nach einem Jahr Betrieb.
Barbara Studer-Störi, Störi AG:
Sie wohnen in einem Haus aus dem Jahre 1946. Bevor wir bei Ihnen eine Wärmepumpe installieren durften, haben Sie mit Öl geheizt. Waren Sie damit zufrieden?
Peter Blickenstorfer:
An sich sehr zufrieden, ja. Wir hatten auch bei der Ölheizung immer einen guten Service. Das hat tipptopp funktioniert.
Barbara Studer-Störi:
Gab es auch irgendwelche Nachteile mit der alten Ölheizung?
Peter Blickenstorfer:
Nein, eigentlich nicht. Aber mit den ganzen Diskussionen rund um die Klimaerwärmung kam ich zum Schluss, dass wir uns – trotz unseres hohen Alters – dennoch überlegen müssen, was wir machen können. Ob wir weiterhin mit Öl heizen wollen oder ob wir uns nicht doch für ein System entscheiden, das auf erneuerbare Energien setzt. Und weil der Kanton Zürich auch von der Gesetzgebung her sehr fortschrittlich ist und ab 2030 fossile Heizsysteme verbieten will, wurde das Thema für uns aktueller.
Barbara Studer-Störi:
Was hat Sie denn letztendlich dazu bewogen, auf eine Wärmepumpe umzusteigen? Wie ich Ihren Ausführungen entnehme, waren der Umweltaspekt und die Nachhaltigkeit wichtige Themen für Sie.
Peter Blickenstorfer:
Ja, auf jeden Fall. Auch die Fernwärme haben wir uns angeschaut. Aber bis die Erschliessung in unserem Quartier ankommt, dauert es noch sehr lange. Und mich persönlich hat – aufgrund meines beruflichen Werdegangs – auch die Technik, die hinter einer Wärmepumpe steckt, immer fasziniert.
Barbara Studer-Störi:
Sie heizen nun mit einer aussenaufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe. Haben Sie auch Alternativen, wie beispielsweise eine Erdsonden-Wärmepumpe geprüft?
Peter Blickenstorfer:
Ja, das haben wir auch angeschaut. Wir haben einen grossen Garten und in der Nachbarschaft hat es einige Erdsonden. Da unser Haus jedoch in einer Hanglage ist, wäre es ziemlich aufwendig gewesen, mit diesen grossen Bohrmaschinen in den Garten zu fahren, die Hecken abbauen usw. Das war mir dann ein zu grosser Aufwand, weshalb ich mich – zusammen mit der Firma Störi – für eine aussenaufgestellte Variante entschieden habe. Und ich bin sehr zufrieden damit.
Barbara Studer-Störi:
Wie lief die ganze Planung und Installation mit der Firma Störi ab? Gab es spezielle Herausforderungen bei Ihrem Projekt?
Peter Blickenstorfer:
Ihre Firma wurde mir von unserem lokalen Elektrounternehmen aus Horgen empfohlen. Ihr Kundenberater Herr Bunjaku kam dann für einen Besichtigungstermin zu uns nach Hause und hat sich viel Zeit genommen, alles genau anzuschauen. Er meinte, es gebe einige kleinere Herausforderungen bei unserem älteren Haus, da man zum Beispiel alte Leitungen usw. habe. Er konnte dies aber sehr gut lösen und erklärte uns, wo die Geräte am besten platziert werden. Ich habe mich sehr gut beraten gefühlt und ihr Kundenberater hat sich die nötige Zeit genommen und alles sehr genau geprüft und uns erklärt.
Barbara Studer-Störi:
Bei einer Heizungssanierung sind immer verschiedene Handwerker involviert, der Elektriker, der Gärtner, der Maler, der Baumeister, der Installateur usw. Wie lief dieses Zusammenspiel der verschiedenen Handwerker ab?
Peter Blickenstorfer:
Das hat meiner Meinung nach sehr gut funktioniert. Die Planung durch ihren Kundenberater war von Anfang bis Ende einwandfrei. Der Gärtner wusste, wann er die Gräben für die Rohre und die Ablaufkanäle für das Kondenswasser legen musste, die Präzisionsbohrungen durch die Baufirma wurden sauber ausgeführt und auch der Elektriker war zum richtigen Zeitpunkt vor Ort. Ich musste mich um nichts kümmern.
Barbara Studer-Störi:
Das freut mich zu hören, denn darauf legen wir grossen Wert. Sie als Kunde sollen einen Ansprechpartner haben und sich um nichts kümmern müssen.
Peter Blickenstorfer:
Ja, das hat mit ihrem Kundenberater wirklich sehr gut funktioniert. Er hat auch immer sofort reagiert, wenn etwas anstand. Einmal hatten wir einen Engpass, weil die Demontagefirma, welche die alte Ölheizung und den alten Tank demontieren musste, ausserplanmässig am Samstag vor Ort war…



Barbara Studer-Störi:
Was geschah dann?
Peter Blickenstorfer:
Ich habe ihren Kundenberater angerufen und der kam sofort vorbei und hat die Situation geklärt. Da war ich schon sehr froh, einen lokalen Profi zur Seite zu haben, der auch mal an einem Samstag rasch vorbeikommt.
Barbara Studer-Störi:
Themawechsel: Konnten Sie für Ihren Heizungsersatz Fördergelder beanspruchen? Wie lief das ab?
Peter Blickenstorfer:
Darum hat sich ebenfalls ihr Kundenberater gekümmert. Das hat sehr gut geklappt. Man musste viele Unterlagen einreichen, da war ich froh, dass die Firma Störi das übernommen hat. Es ging relativ lange, bis mir die Fördergelder ausbezahlt wurden, das lag aber nicht an ihnen, sondern an der zuständigen Dienststelle des Kantons. Etwas enttäuscht bin ich von meiner Wohngemeinde, die rühmen sich als Energiestadt, aber letztlich erhielt ich von der Gemeinde keine Unterstützung.
Barbara Studer-Störi:
Konnten Sie die Heizungssanierung auch bei den Steuern abziehen?
Peter Blickenstorfer:
Ja, ich habe das so deklariert und das wurde ohne Nachfragen akzeptiert. Zusätzlich musste ich den Betrag, den ich vom Kanton als Fördergelder erhalten habe, deklarieren.
Barbara Studer-Störi:
Ihre Anlage wurde im September 2024 in Betrieb genommen. Damit haben Sie den ersten Winter mit Ihrer neuen Heizung hinter sich. Was ist Ihr Fazit?
Peter Blickenstorfer:
Der Wärmekomfort war genau gleich gut wie bei der Ölheizung. Wir haben unsere alten Radiatoren behalten, die wurden alle durchgespült und man hat neue Danfoss-Ventile installiert. Bei der Installation durch ihre Firma wurde alles nochmals geprüft, Wasser nachgefüllt, die Danfoss-Ventile geputzt und kontrolliert. Die gute Qualität hat uns entsprochen, wir hatten den ganzen Winter durch warm in unserem Haus.
Barbara Studer-Störi:
Spüren Sie bereits die positiven Auswirkungen der Wärmepumpe, wie zum Beispiel tiefere Energiekosten?
Peter Blickenstorfer:
Dafür ist es aktuell noch etwas zu früh, um ein definitives Fazit zu ziehen. Was ich aber jetzt schon sagen kann ist, dass es viel komfortabler ist. Man braucht kein Öl mehr. Damit auch keine Planung mehr, wann kaufe ich das am besten ein usw. Wir haben von der Firma Störi ein Serviceabonnement – allgemein gelten die Wärmepumpen ja als viel weniger wartungsintensiv gegenüber einer fossilen Heizung.
Barbara Studer-Störi:
Immer wieder ein Thema bei den Wärmepumpen ist der Lärm. Sie haben ein aussenaufgestelltes Gerät im Garten. Ist es manchmal laut?
Peter Blickenstorfer:
Nein, wirklich nicht. Im Gegenteil: Ich bin sehr erstaunt, wie leise die Wärmepumpe ist. Auch wenn es sehr kalt ist. Man merkt dann, dass die Wärmepumpe mehr arbeiten muss, aber es ist absolut im Rahmen.



Barbara Studer-Störi:
Alles in allem also ein sehr positives Fazit. Würden Sie den Schritt wieder machen?
Peter Blickenstorfer:
Ja, definitiv. Ich zeige die Wärmepumpe auch gerne mal, wenn jemand auf Besuch ist und sage dann jeweils: Macht das auch, ich kann euch das nur empfehlen.
Barbara Studer-Störi:
Was würden Sie jemandem raten, der sich für eine Heizungssanierung interessiert?
Peter Blickenstorfer:
Ich finde eine gute Planung und damit verbunden eine gute Koordination der Handwerker sehr wichtig. Je nach Quartier oder Gebäude ist es natürlich auch wichtig zu wissen, wo die Wärmepumpe platziert werden kann aufgrund der Lärmvorschriften. Da braucht es die richtigen Leute mit Knowhow.
Barbara Studer-Störi:
Ihre Wärmepumpe wurde im September 2024 in Betrieb genommen. Fühlen Sie sich seither gut betreut von der Firma Störi?
Peter Blickenstorfer:
Absolut. Mich überzeugt auch die dreijährige Garantieverlängerung und der Wartungsvertrag der Firma Störi. So habe ich ein Sorglospaket für meine Heizung.
Barbara Studer-Störi:
Wie haben Sie die Firma Störi im ganzen Projektverlauf erlebt? Gibt es etwas, das Ihnen besonders positiv in Erinnerung geblieben ist?
Peter Blickenstorfer:
Für mich ist die ganze Sanierung sehr professionell abgelaufen. Mein zuständiger Kundenberater, Herr Bunjaku, war sehr kompetent. Wenn ich mit ihm telefoniert habe, wurde die Anfragen sehr schnell bearbeitet. Ich fühlte mich sehr gut betreut.
Barbara Studer-Störi:
Bei Ihnen hat man in einem bestehenden Haus aus dem Jahr 1946 eine Wärmepumpe installiert. Was hat Sie dazu bewogen, auf eine Wärmepumpe umzusteigen? Haben Sie sich vielleicht einmal gefragt, ob sich das für Sie überhaupt noch lohnt?
Peter Blickenstorfer:
Mich beschäftigen die ganzen Grundsatzdiskussionen rund um die klimatischen Verhältnisse schon lange. Auch was wir an CO2 ausstossen mit den fossilen Heizungen. Meine Frau und ich waren einfach überzeugt, dass wir etwas machen müssen für die Zukunft. Aber ich verstehe auch gewisse Leute in meinem Alter, die demgegenüber vielleicht skeptisch sind oder auch finanzielle Schwierigkeiten haben, auf ein neues Heizsystem umzusteigen. Aber auch hierfür findet man heutzutage meist eine Lösung. Für uns war es klar, wir müssen etwas tun, auch für die zukünftigen Generationen.
Barbara Studer-Störi:
Ich finde Sie sind ein Vorbild und zeigen schön, was auch mit fortgeschrittenem Alter noch möglich ist.
Peter Blickenstorfer:
Dankeschön. Ich höre aber persönlich von vielen Leuten in meinem Alter, die sich noch für eine Heizungssanierung entscheiden. Ich kann es jedem nur empfehlen.
Weitere Referenzobjekte der Störi AG finden Sie unter: www.stoeri.com/referenzen