So finden Sie die passende Wärmepumpe

03 Februar 2026

Wärmepumpen sind zukunftssicher und nachhaltig. Sie nutzen Energie aus Luft, Erde oder Wasser und machen unabhängig von fossilen Brennstoffen. Doch Wärmepumpe ist nicht gleich Wärmepumpe.

Welche Wärmepumpentypen gibt es und worin unterscheiden sie sich?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Luft/Wasser-, Erdsonden- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen. Alle drei Systeme arbeiten nach dem gleichen Prinzip, nutzen jedoch unterschiedliche Energiequellen.

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe gewinnt Wärme aus der Umgebungsluft. Sie lässt sich einfach installieren und eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen. Besonders bei Sanierungen bietet sie ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Da sie von der Aussentemperatur abhängig ist, kann ihre Effizienz an kalten Wintertagen etwas sinken, moderne Geräte sind jedoch auch bei tiefen Aussentemperaturen effizient und leistungsfähig. Zu beachten ist das Thema Lärm. Die Wärmepumpen der neusten Generation sind in dieser Hinsicht meist unproblematisch. Eine Bewilligung ist allerdings in den meisten Fällen dennoch erforderlich.

Die Erdsonden-Wärmepumpe nutzt die konstante Temperatur des Erdreichs. Dadurch arbeitet sie besonders effizient und unabhängig von der Witterung. Sie überzeugt durch einen sehr leisen Betrieb und stabile Leistung über das ganze Jahr. Voraussetzung sind jedoch geologische Abklärungen sowie eine behördliche Bewilligung für die Bohrung, was mit höheren Investitionskosten verbunden ist.

Die Wasser/Wasser-Wärmepumpe nutzt Grundwasser als Wärmequelle. Sie erzielt sehr hohe Wirkungsgrade, ist jedoch nur dort realisierbar, wo ausreichend Grundwasser in geeigneter Qualität vorhanden ist. Auch hier sind Bewilligungen erforderlich.

Was ist das wichtigste Entscheidungskriterium bei einer Wärmepumpe?

Nicht der einzelne Wärmepumpentyp ist das entscheidende Kriterium, sondern das stimmige Gesamtkonzept. Eine Wärmepumpe entfaltet ihr volles Potenzial nämlich nur dann, wenn sie optimal auf das Gebäude und dessen tatsächlichen Wärmebedarf abgestimmt ist. Dazu gehören unter anderem der Verbrauch des alten Heizsystems, der Dämmstandard der Gebäudehülle sowie das Nutzerverhalten.

Ebenso zentral ist die vorhandene oder geplante Wärmeverteilung. Fussbodenheizungen und andere Niedertemperatursysteme ermöglichen einen besonders effizienten Betrieb, doch auch mit Radiatoren kann eine Wärmepumpe wirtschaftlich arbeiten – vorausgesetzt, sie sind korrekt ausgelegt und es wird eine Wärmepumpe eingesetzt, die auch mit höheren Vorlauftemperaturen effizient arbeitet. Eine sorgfältige Heizlastberechnung bildet immer die Grundlage für die richtige Dimensionierung und einen effizienten Betrieb der Anlage.

Mindestens genauso wichtig wie die Wahl des Geräts sind die fachmännische Planung und Umsetzung. Eine fachgerechte Installation stellt sicher, dass die Wärmepumpe zuverlässig, leise und langlebig arbeitet. Wir als Störi AG nehmen uns die nötige Zeit für unsere Kund:innen, um eine optimale Lösung zu finden, die die Kundschaft über viele Jahre hinweg überzeugt.

Weitere Informationen rund um das Thema Wärmepumpen finden Sie hier:

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